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Non-Fiction

Auf den Spuren von Easy Rider

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Titel Auf den Spuren von Easy Rider
Buch und Regie Hannes Rossacher, Simon Witter
Produzent Norbert Busè
Auftraggeber/Sender ZDF / Arte
Ausstrahlungsdatum 7. April 2011, 22.10 Uhr (Born to be Wild), 14. April 2011, 23 Uhr (The Weight), 21. April 2011, 21.45 Uhr (Wasn't Born to Follow), 28. April 2011, 22.10 Uhr (It's Alright Ma), jeweils auf Arte
Länge 4 x 50 Minuten
Ansprechpartner Norbert Busè

 

“A man went looking for America and couldn’t find it anywhere…” stand 1969 auf dem Filmposter. Heute, 40 Jahre später, möchten wir uns noch mal auf diese Suche begeben.

Aber statt einer Fahrt durch Amerika werden wir in erster Linie die Menschen entlang unserer Strecke zeigen. Wir werden mit ihnen sprechen und herausfinden, was Amerika heute zu jenen gesellschaftlichen Themen zu sagen hat, welche der Films „Easy Rider“ damals vorstellte.

Folge 1 - Born To Be Wild
Die Protestkultur der sechziger Jahre wurde angetrieben von einer jugendlichen Hoffnung, dem Glauben daran, dass Veränderungen möglich sind und dass Probleme wie der Krieg in Vietnam und fehlende Gleichberechtigung gelöst werden können. Im Verlauf unserer vier Teile werden wir feststellen, ob Obamas Präsidentschaft diese Hoffnung wiedererwecken konnte, trotz der vielen Probleme, die das Land zur Zeit hat (die Wirtschaftskrise, die hohe Arbeitslosigkeit und die Situation in Afghanistan). Wir beginnen in Teil 1 mit dem American Dream damals und heute und mit der Frage danach, wie sich die Beziehung des Landes zu Drogen, Geld und Freiheit seit 1969 verändert hat.

Folge 2 - The Weight
LSD hat sicherlich einen großen Beitrag geleistet zu dem Aufkommen von ökologischem Bewusstsein in den sechziger Jahren – die dadurch entstehenden Trips gaben den Menschen ein Gefühl von der Verbundenheit von allen Lebewesen und somit für ihre Verantwortung für unseren Planeten. Der daraus resultierende Wunsch, eine nachhaltige Art zu leben zu entwickeln, war einer der größten Beiträge dieser Zeit. Auch heute gibt es spannende neue Ansätze zum ökologischen Lebensstil.

Folge 3 – Wasn’t Born To Follow
1969 hat die Jugend alles in Frage gestellt – persönliche, Sexual- und Familienbeziehungen und die Balance zwischen Arbeit und Leben. Sie haben neue Möglichkeiten des Lebens erforscht, alternative Lebensentwürfe ausprobiert und Kommunen gebildet. Wir möchten uns diese Experimente ansehen, feststellen welche sich bis heute gehalten haben und was es für neue Versionen davon gibt. Insbesondere das utopische Projekt des „seasteading“. Sind diese Menschen Idealisten oder Fundamentalisten oder keines von beiden? Welche Regeln gelten noch für sie?

Folge 4 – It’s Alright Ma (I’m Only Bleeding)
„Easy Rider“ weist nicht nur auf die Probleme mit der Gleichberechtigung von Menschen verschiedener Herkunft hin, sondern auch auf die noch offenen Wunden des Bürgerkriegs, die Streitigkeiten zwischen Norden und Süden, Stadt und Land hin. Wir reisen nach New Orleans und berichten über die Vernachlässigung dieser Gegend durch die Regierung nach Hurricane Katrina und über den Zustand von Gleichberechtigung in diesem Land und den Einfluss, den Obamas Präsidentschaft auf diese hat. Wir möchten die Brücken betrachten, die er bauen möchte und mit einem Gesamteindruck vom Land Amerika enden.
 

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