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Sprache
Fiction

Zeit der Kannibalen

Titel Zeit der Kannibalen

Buch Stefan Weigl

Regie Johannes Naber

Kamera Pascal Schmit

Darsteller Sebastian Blomberg, Devid Striesow, Katharina Schüttler u.a.

Casting Suse Marquardt

Ausstattung Tim Pannen

Produktionsleitung Dorissa Berninger

Koproduktion mit dem WDR / arte / BR

Redaktion Andrea Hanke (WDR), Georg Steinert  (arte), Cornelius Conrad (BR)

Kinostart 22. Mai 2014

Junior Producer Thomas Martini

Produzent Milena Maitz

Öllers und Niederländer haben alles im Griff. Seit sechs Jahren touren die erfolgreichen Unternehmensberater durch die dreckigsten Länder der Welt, um den Profithunger ihrer Kunden zu stillen. Ihr Ziel scheint nah: endlich in den Firmenolymp aufsteigen, endlich Partner werden! Als sie erfahren, dass ihr Teamkollege Hellinger den ersehnten Karriereschritt gemacht hat, liegen die Nerven blank. Denn "up or out" ist das Prinzip. Dass Hellinger sich bald aus ungeklärten Gründen aus dem Bürofenster stürzt, hilft ihnen auch nicht weiter.Ausgerechnet die junge, ehrgeizige Bianca rückt für ihn nach. Öllers und Niederländer sind genervt, Sarkasmus macht sich breit, Neurosen brechen aus. Der Kampf um das Überleben in der Company geht an die Substanz - die Zeit der Kannibalen bricht an.

Die Kinoproduktion wurde hergestellt mit Mitteln der Film- und Medienstiftung NRW, der Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), dem Deutschen Filmförderfonds DFFF und Referenzmitteln der Filmförderungsanstalt (FFA).

 

Preise und Auszeichnungen:

Deutscher Filmpreis 2015: Lola ind Bronze für den besten Spielfilm, Lola für das beste Drehbuch

Preis der deutschen Filmkritik 2015: Bester Spielfilm

Günther Rohrbach Filmpreis 2014: Darstellerpreis für Sebastian Blomberg, Devid Striesow und Katharina Schüttler

 

Pressestimmen:

"Sarkasmus vom Feinsten" Blickpunkt: Film

"Es ist an der Zeit, ein Loblied zu singen. [..] genialer Zynismus" Cicero

"the actors are all in perfect form" The Hollywood Reporter

"So viel Treffliches ist in dieser Reduktion selten über die abgehobene globalisierte Finanzwelt gesagt und gezeigt worden. Und selten hat das solch abgründigen Spaß gemacht." Berliner Morgenpost

"In seiner schwarzhumorigen, kompromisslos bösartigen Haltung ist Naber [...] entlarvend, erhellend und außerordentlich unterhaltsam zugleich." Tip Berlin

"Es ist eine bitterböse, schwarze Komödie, getragen von drei grandiosen Schauspielern." Max Mohr - ttt

"unbedingt ansehen" "Das Drehbuch brilliert mit haarsträubenden und provokanten Dialogen" Goethe Institut