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Heinrich Böll

Ansichten eines Anarchisten

TRAILER

ÜBERBLICK

Der Film zeigt Heinrich Böll als politisch engagierten Schriftsteller und entdeckt in seinen erstmals veröffentlichten Kriegstagebüchern die zeitlose Kraft seiner Sprache und seines Denkens.

Mediathek

Partner

3Sat, ZDF

Genre

Non-Fiction

Format

Film

Image by Annie Spratt
Image by Autumn Studio
Image by Annie Spratt

Darsteller

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Team

Buch & Regie

Norbert Busè


Redaktion

Bettina von Pfeil


Kamera

René Gorski 


Schnitt

Sebastian Schmidt

0

Staffeln

0

Folgen

2017

Produktionszeitraum

GALLERY

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TRAILER

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Heinrich Böll, ein Mann von gestern? Jedenfalls ein Schriftsteller Tycoon, der im Laufe seines Lebens schon mehrere Tode gestorben ist. Den des Antifaschisten, Antimilitaristen und Antibourgeois. In der Erinnerung scheint er alt, grau und verstaubt. Kannte den Schriftsteller Böll Anfang der siebziger Jahre laut einer Umfrage fast jeder Deutsche, ist er heute so gut wie vergessen. „Die neue 3sat Dokumentation sucht deshalb zu Bölls hundertstem Geburtstag in seinen Kriegs- Tagebüchern nach Antworten, die Dokumente sind dieses Jahr erstmals zugänglich. Eine kleine Sensation. Heinrich Böll wollte sie zeitlebens unter Verschluss halten. Warum nur, denn nur ein paar Zeilen darin zu lesen reicht, dann ereignet sich etwas, was Generationen zuvor fasziniert haben muss, was man nicht groß erklären braucht: Bölls einzigartige Sprache. Die Kunst muss anarchisch sein.“ formulierte in den siebziger Jahren Böll, „Anarchie ist der Wunsch nach Herrschaftslosigkeit und auch der Wunsch, selber nicht zu herrschen.“ Vieles was uns heute selbstverständlich scheint, nahm mit ihm seinen Anfang.
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