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ÜBERBLICK
Heinz (Laura Tonke) und Hans (Marc Hosemann) sind ein ganz normales Paar. Um ihren Jahrestag zu feiern, gehen sie ins Kino – ein Liebesfilm steht auf dem Programm. Nur so recht will die romantische Stimmung von der Leinwand auf die beiden nicht überspringen. Was ganz beiläufig beginnt, wird zur Existenzfrage der Beziehung, denn sie stellen fest: nichts ist mehr wie im Film!




Team
Buch & Regie
Laura Lackmann
Producer
Thomas Martini
Produzentin
Milena Maitz
Redaktion
Andrea Hanke (WDR)
Stefanie Groß (SWR)
Kamera
Friede Clausz
Schnitt
Philipp Thomas
Komponist
Lukas Frontzek
Simon Frontzek
Kostümbild
Juliane Maier
Sabin Gröfin
Maskenbild
Thorsten Esser
Carina Gallert
Szenenbild
Jan Müller
0
Staffeln
0
Folgen
2017
Produktionszeitraum
GALLERY
TRAILER
Dass Hans seine Freundin „Heinz“ nennt, sagt eigentlich schon alles. Nämlich das Heinz und Hans ein ganz gewöhnliches Paar sind. Allerdings eins, dessen Liebe in die Jahre gekommen ist. Genaugenommen ins achte Jahr. Dass ihrer Beziehung das gewisse Etwas abhandengekommen ist, fällt ihnen allerdings erst auf, als sie an ihrem Jahrestag ins Kino gehen.
Beim Essen nach dem Film stellen sie fest, dass in ihrem Leben nichts wie im Film ist. Hans arbeitet in einem Copyshop und Heinz, eigentlich Schauspielerin, ist zu der Synchronstimme einer Zeichentrickampel geworden.
Als Hans, statt eine Eifersuchtszene zu machen, dem Exfreund von Heinz auch noch bereitwillig ihre Telefonnummer aushändigt, ist diese alarmiert: Das kann keine echte Liebe sein. Pragmatisch, wie Hans und Heinz sind, beschließt das Paar all das in ihre Beziehung zu bringen was zu einer filmreifen Liebe gehört:
Romantik, Erotik, Drama, Sehn-, und Eifersucht...die großen Gefühle eben.
Hoch motiviert fangen die beiden an diese Liste abzuarbeiten und bauen sich so mehr und mehr Hindernisse in den Weg, die ihre Liebe auf den Prüfstand stellen.
Ein romantischer Trip in die Vergangenheit, an den Tag des Kennenlernens, lässt beide erkennen, dass ihre Erinnerungen an ihre erste Begegnung nicht unterschiedlicher sein könnten.
Auch die vermisste Erotik lässt sich schwer herstellen. Als Hans und Heinz in einem Liebeshotel ein Beduinenzelt beziehen um endlich mal wieder Sex zu haben, landet das Paar schnell bei den totgeschwiegenen Themen Kinder und Zukunftsplanung. Durch die Versuchsanordnungen kommt die Beziehung mehr und mehr ins Wanken. Das sonst so verspielte Paar wird sich fremd.
Als Heinz Hans auf einem Kostümfest mit einer anderen Frau beim Sex erwischt holt das Paar schließlich das ersehnte Drama ein. Aber große Gefühle sind nicht immer schön und wie im Film kommt ein Unglück auch selten allein. Hans Vater stirbt.
Das Paar muss sich von der Party auf den Weg zu einer Beerdigung machen und die Fassung wahren. Die Liste scheint vergessen und die Realität holt sie ein.
Das Leben und der Tod sind ernst. Aus der Vorstellung eine große Liebe zu leben, entsteht in dieser Situation langsam der Wunsch einfach „nur“ gemeinsam glücklich zu sein,
Heinz und Hans finden in ihrer Liebe das, was sie für uns als Zuschauer von Anfang an „film reif“ gemacht hat: Die Schönheit des Alltäglichem.
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